Neues Förderprogramm für geflüchtete Frauen Susanne Menge: Nur mit Zugang zum Arbeitsmarkt kann Integration gelingen

Speziell für geflüchtete Frauen startet in ganz Niedersachsen in Kürze eine neue Förderrunde des Programms zur „Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt“ (FIFA). Bis zum 28. April 2017 können Bildungsträger, Kommunen, Kammern und Verbände beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Zusammenarbeit mit der N-Bank einen Antrag auf Förderung eines Projekts, das geflüchtete Frauen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt, stellen. 

„Geflüchtete Frauen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus zu qualifizieren und in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist eine der Grundvoraussetzungen, damit Integration langfristig gelingen kann. Mit FIFA können Projekte umgesetzt werden, die diesen Frauen den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erheblich vereinfachen. Der ganz zielgerichtet gewählte frauenspezifische und regionale Ansatz ist dabei genau der richtige, um geflüchtete Frauen zu unterstützen", so Menge.

„Über die Hälfte der geflüchteten Frauen in Niedersachsen sind arbeitslos, knapp 15 Prozent mehr als bei den männlichen Geflüchteten. Obwohl viele Frauen bereits über Berufserfahrung verfügen, fehlt es vielfach an Qualifikation oder die zugewanderten Frauen können erworbene Abschlüsse nicht nachweisen. Mit den jetzt von FIFA geförderten Projekten ist ein direkter Einstieg in die Berufspraxis und die dazugehörige Sprachförderung dennoch möglich“, so die Abgeordnete aus Oldenburg weiter.

Hintergrund:

Im Rahmen des Förderprogramms stellt das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung für einen Zeitraum von maximal zwei Jahren insgesamt bis zu 3 Mio. Euro zur Verfügung, die aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden. Anträge auf Förderung können noch bis zum 28. April bei der N-Bank gestellt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Ministeriums unter:

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