Impfungen auch für Geflüchtete ermöglichen

Angesichts der hohen Infektionszahlen in den LABNis fordern die Grünen seit langem, schnellstens in den Einrichtungen zu impfen. Nach einer Recherche stellt Susanne Menge, innenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, dazu fest:

„Dass der Katastrophenschutz bzw. die Feuerwehr die Impfungen organisiert und nicht das Gesundheitsamt, hat die Landesregierung festgelegt. Ebenfalls ist dort die Entscheidung getroffen worden, auf den Impfstoff Johnson & Johnson zu warten, weil dieser nur einmal verimpft werden müsse. Weil wir wissen, wo die Hotspots für Infesktionen sind, u.a. in Massenunterkünften, sind diese Maßnahmen, die eine unglaubliche Verzögerung bedeuten, eine Gefährdung aller. Die Mitarbeiter:innen in den Landesaufnahmebehörden arbeiten ohnehin am Limit ihrer Kräfte. Es ist in meinen Augen unverantwortlich, uns als Politiker:innen das Impfen zu ermöglichen, anderen, die es dringender brauchen, bleibt diese Möglichkeit jedoch verwehrt."

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