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Migration und Flüchtlinge

Positionen, Ziele und Erfolge

Bei grüner Migrations- und Flüchtlingspolitik zählt jeder einzelne Mensch. Wir Grüne setzen uns ein für die Wahrung des Asylgrundrechts mit fairen und effizienten Asylverfahren. Als Lehre aus dem Nationalsozialismus ist das Asylrecht ein essentieller Teil unserer Verfassung.

Gute Flüchtlingspolitik will Migration nicht unterbinden, sondern Menschen davor bewahren, ihre Heimat zwangsweise verlassen zu müssen. Dafür bedarf es einer Verstärkung der Entwicklungszusammenarbeit und Konfliktprävention. Leider geht die Entwicklung derzeit in eine andere Richtung.

Klar ist auch: Viele der bereits in Deutschland lebenden Geflüchteten werden in Deutschland bleiben. Es braucht daher eine nachhaltige Integrationspolitik. Damit Integration gelingt, brauchen wir Orte zum Austausch und Kennenlernen, Sprachkurse und Bildungsangebote, Zugang zur Gesundheitsversorgung und ausreichenden Wohnraum.

Ein wichtiger grüner Erfolg der letzten Zeit ist die Aufnahme von 47 unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in Niedersachsen im Frühjahr 2020 – auch wenn dies nur ein erster Schritt gewesen sein kann. Der Erfolg des Projekts „Sichere Häfen“ ist mir deshalb ein wichtiges Anliegen.

In der kommenden Zeit möchte ich mich insbesondere mit der Situation in den Erstaufnahmeeinrichtungen beschäftigen und mich um eine angemessene Unterbringung von Geflüchteten zu kümmern. Damit verknüpft ist auch die Absicherung der regionalen Arbeit mit Geflüchteten und im Speziellen die geschlechtsspezifische Arbeit mit Flüchtlingen: Das heißt Frauen und Frauenrechte stärken.

Pressemitteilungen und Berichte zum Thema

Statement Susanne Menge: Länder und Kommunen brauchen mehr Freiraum für Geflüchteten-Hilfe – Landesregierung darf sich nicht wegducken

„Wir haben Platz! Das ist seit Wochen das Signal aus vielen Städten in ganz Deutschland. Sie sind bereit, Geflüchtete aus der Not überfüllter Lager auf den griechischen Inseln aufzunehmen.“

Statement Menge: Niedersachsen muss im Bundesrat für eigenständige Aufnahme von Geflüchteten in den Bundesländern stimmen

Wir brauchen in der Geflüchetenpolitik nicht länger Worte und schöne Forderungen, wie wir sie auch von Ministerpräsident Weil und seinem Innenminister seit Tagen zum Drama von Moria hören. Es braucht allmählich Entscheidungen und neue Wege. Das unwürdige Gezerre um die Aufnahme von Geflüchteten aus Moria zeigt, wie wichtig es ist, dass die Bundesländer endlich ohne die Zustimmung des Bundes Geflüchtete aufnehmen können, wenn Platz vorhanden ist und Kommunen dazu bereit sind.

Statement Susanne Menge: Abschiebung einer Roma-Familie aus Peine stoppen - Familie lebt seit 30 Jahren in Niedersachsen

„Diese Abschiebung darf nicht stattfinden. Das sieht auch die Härtefallkommission des Landes so. Die Familie lebt seit 30 Jahren in Niedersachsen.“